Fisch und Meerestiere nicht nur im Frühling
Wenn mich Freunde fragen, ob ich einen Salat möchte,
kennen sie mittlerweile meine Antwort: „Aber klar,
Hummersalat, Krabbensalat, was habt Ihr denn da?“
Fisch und Meerestiere gehören in weiten Teilen dieser
Erde zum Hauptbestandteil der Nahrung, leider nicht in
Deutschland. Der Frühling kommt, jetzt können Sie
überall wieder über Diäten und gesunde
Ernähung lesen. Die überwiegende Mehrzahl dieser
Beiträge können sie aber vergessen. Diäten
machen dick (Yoyo-Effekt) und gesunde Ernährung ist ein
Schmarren, wenn das Angebotene nicht schmeckt! Das einzige,
was Ihre Lebensqualität nachhaltig verbessert:
Essen Sie mehr Fisch!
Fischfett enthält besonders viele ungesättigte
Fettsäuren, Fische liefern Mineralstoffe,
Spurenelemente, sowie besonders hohe Anteile an Vitamin A,
B, C und D. Ganz wichtig, Fische enthalten in
lebenswichtigen Mengen Jod, dafür aber fast keine
Kohlenhydrate. Also auch für magersüchtige Models
wesentlich interessanter, als ein sauer schmeckender
grüner Salat, in dem gar nichts drin ist, außer
Wasser.
Ich war heute Morgen im Burbacher Fischladen,
übrigens das Beste, was Saarbrücken zu diesem
Thema zu bieten hat. Dort ist die Auswahl groß, die
Qualität top. Mit großer Vorfreude habe ich ein
paar Forellen gekauft und Krabben. Denn bei uns gibt es
heute Abend Krabbensalat und Forelle in Mandelbutter mit
Blattspinat und Salzkartoffeln.
Wenn Sie mal wieder in die Vogesen fahren, besuchen Sie
mal 20 km hinter Abreschviller, in traumhafter
Abgeschiedenheit, das Hotel-Restaurant Le Kiboki in
Turquestein-Blancrupt, (Tel. 00333 8.08.60.65). Mein
Lieblingsrestaurant für ein Forellenessen. Die stammen
nämlich aus der Saar, die sich in dieser Gegend noch im
Stadium eines Gebirgsbaches befindet.
Also schenken Sie sich irgendwelche sinnlosen Diäten
und machen Sie lebenslang etwas für ihren Körper:
Gönnen sie sich drei Mal die Woche etwas aus
dem Meer, bei einem frischen, neuen Sauvignon,
Chardonnay, Riesling oder Weißburgunder.
Rolf Klöckner |