Bioprodukte und kleine Feinschmeckerläden
Vor kurzem las ich irgendwo, die Discounter ziehen sich
vom flachen Land zurück. Nicht genug Umsatz!
Zurück kehren die Tante-Emma-Läden, die
Fachgeschäfte, der Hofladen. Es geht doch. Die Menschen
haben begriffen, dass gutes Essen die beste Medizin ist!
Warum soll auch jemand mit Gift voll gespritzte Paprikas
oder mit chemischen Lösungen versetzte Tomaten essen?
Gerade Familien mit kleinen Kindern stehen dabei oft vor
dem Dilemma, dass das Geld knapp ist, die Gesundheit der
Kinder aber Vorrang haben muss. Deshalb ist es nur umso
verständlicher, dass die Produzenten handwerklich
hergestellter Lebensmittel wieder mehr Zuspruch finden. Ich
habe es bei Freunden schon oft gesagt, ich verstehe nicht,
wieso man bei der Auswahl des Hausarztes höchste
Ansprüche hat, beim Kauf von Lebensmitteln aber nicht.
Ich esse jedenfalls öfters, als ich zum Arzt gehe.
Vielleicht hat das aber auch etwas miteinander zu tun.
Gott sei Dank ist der Anspruch im Saarland an
Qualität bei Essen und Trinken auch höher, als
sonstwo in der Republik. regioGuide hat vor zwei Jahren
einen kleinen Führer gemacht - Thomas Pelletier sei
Dank - mit 1.500 Adressen kleiner Produzenten in SaarLorLux.
Schauen Sie da mal rein.
So gehe ich in den kleinen Käseladen, zum Metzger
meines Vertrauens, zum Bäcker, der noch kein
Plastikbrot herstellt. Manchmal sind es nur ein paar Euro,
die den Unterschied ausmachen. Die beste Gelegenheit haben
Sie an diesem Wochenende auf dem Daarler Gourmetmarkt.
Kommen sie mal vorbei, sonst müssen sie wieder ein Jahr
warten. |